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"Südchinesisches Meer: Deutschland als ehrlicher Makler in der Konfliktregion?"

Die Anmeldung ist geschlossen.

Ein Fachgespräch der Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag

am Mittwoch, 23.10.2019, von 16:00 bis 19:00 Uhr, Luisenstraße 32-34, 10117 Berlin, Raum 1001

Seitdem sich abzeichnenden strategischen Rückzug der USA aus der Region des Südchinesischen Meeres ist ein von den ASEAN-Anrainerstaaten wahrgenommenes Machtvakuum entstanden. Die Philippinen, Vietnam, aber auch Malaysia und Indonesien versuchen verstärkt, Einflusssphären zu definieren und umzusetzen. China hat trotz einer Entscheidung des Internationalen Schiedsgerichtes in Den Haag vom Juli 2016 Fakten geschaffen und nutzt die Spratley-Inseln zur militärischen Absicherung seines Machtanspruchs. Hintergrund für das Vorgehen Chinas sind auch vermutete Bodenschätze auf dem Meeresgrund. Selbst wenn die freie Handelsschifffahrt von keinem der Anrainer derzeit in Frage gestellt wird, besitzt China durch seine wachsende militärische Präsenz in der Region ein Mitspracherecht.

Das Fachgespräch blickt zunächst auf die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Auswirkungen für die Region, streift die philippinischen und die vietnamesischen Perspektiven, bevor dann nach der möglichen Rolle Deutschlands/der EU Außenpolitik in diesem sich anbahnenden Konfliktfeld gefragt wird.

Wir laden ein zu einem Fachgespräch mit

Alexander Kulitz, MdB, Sprecher für Außenhandel und Außenwirtschaft

Wolfgang Heinze, Projektleiter der FNF auf den Philippinen,

Dr. Andreas Stoffers, designierter Projektleiter der FNF für Vietnam und

Sebastian Vagt, Leiter des Hubs Sicherheitspolitik der FNF in Brüssel.

Mittwoch, 23. Oktober, 16:00 Uhr - 19:00 Uhr


Luisenstr. 32-34, Raum 1001
10117 Berlin

Teilnehmende:
  • Alexander Kulitz